26/09/2018

Lost

0745h. Abfahrt. Fast pünktlich. Entgegen der Wettervorhersage scheint die Sonne. Es ist in Teilen des Buses sehr still. Geschlossene Augen. Ruhiges Atmen. The GAPP exchange takes its toll. Über die Grenze nach Minnesota. Wolken liegen dunkel vor uns. Dann heben sie sich über die Skyline von Minneapolis. Eine Stunde Führung durch das MIA (Minneapolis Institute of Art). Ein Labyrinth aus verschachtelten Räumen mit Blick auf Rüstungen der Samurai, Van Gogh, Beckmann, Dalí, Native American Art, Ägyptische Mumien und jede Menge Kisten. Eine neue Ausstellung wird vorbereitet. Eine Stunde reicht gerade dafür eine Handvoll Exponate. Ein weitere halbe Stunde gehen wir durch mehrere Jahrhunderte Kunst spazieren. Einige bleiben in der Fotografieausstellung hängen, andere im giftshop. Später eine kurze Pause im Sculpture Garden, um Fotos vor einem der Wahrzeichen der Stadt zu machen: ein riesiger Löffel mit Kirsche. Dann der Höhepunkt. Wir haben kaum den Eingang der Mall of Americahinter uns gelassen, als bereits alle in kleinen Gruppen in alle Richtungen verschwinden. Shoppen. Drei Stunden später wartet der Bus. Und wartet. Denn ein Duo fehlt. Ein panisches Telefongespräch („Wir haben uns verlaufen!“) und zehn Minuten später finden sich die Schülerinnen ein: „Kommen wir noch mal her?“

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